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| Brandschutz in der Weihnachtszeit! |
11-12-2009 | 13:18
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| Vorsicht, damit es kein feuriges Ende nimmt! |
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| Hier die wichtigsten Tipps, damit die Advent- und
Weihnachtszeit kein „feuriges“ Ende nimmt: |
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• Adventkranz, Weihnachtsgesteck,
Christbaum entfernt von brennbaren Stoffen
positionieren. Stellen Sie den Tannenbaum in
einem genügend großen Sicherheitsabstand zu
leicht brennbaren Materialien, wie Vorhängen,
Dekoration, Möbeln und Ähnlichem, auf.
• Fixieren Sie Ihren Christbaum in einem
ordentlichen Christbaumfuß. Womöglich mit Wasser
gefüllt.
• Kaufen Sie Ihren Christbaum erst kurz
vor dem Weihnachtsfest und bewahren Sie ihn in
einem Gefäß gefüllt mit Wasser, möglichst im
Freien, auf.
• Kerzen im Abstand von mindestens 20
Zentimetern zum nächsten Ast oder
Dekorationsmaterial anbringen. Besondere Vorsicht
bei Verwendung von Sternspritzern. Auf keinen Fall
brennbare Untersätze unter Kerzen und Gestecken
verwenden!
• Christbaumkerzen von oben nach unten
entzünden, und nie ganz herunterbrennen
lassen.
• Trockene Zweige entfernen!
Christbaum, Adventkränze, Weihnachtsgestecke
trocknen in der Wohnung innerhalb einer Woche
aus. Ein Funke genügt oft, um die ausgetrockneten
Nadeln explosionsartig zu verbrennen. Trockene
Zweige sollten nach dem Fest so schnell wie
möglich entfernt werden. Wenn schon Zweige
vertrocknet sind möglichst keine Kerzen in der
Nähe anzünden.
• Offenes Feuer, Kerzen und Licht niemals
ohne Aufsicht lassen! Besonders dann nicht, wenn
Kinder oder Haustiere im Haus sind.
• Feuerlöscher, Löschdecke bzw.
Wasserkübel bereithalten.
• Fluchtwege auf keinen Fall versperren
oder zustellen! Jeder sollte den Weg ins Freie
kennen, damit keine Panik aufkommt sollte wirklich
etwas passieren.
• Dass sich Kinder besonders für Feuer
interessieren, ist normal. Achten Sie bei der
Aufbewarung von Zündhölzern und Feuerzeugen
auf jeden Fall darauf, ob Kinder sie in die Hände
bekommen könnten. Auch wenn kein Brand
entsteht, kann es zu schweren Verbrennungen
kommen.
Wenn's ernst
wird:
• Wenn möglich, versuchen Sie den Brand
selbst zu löschen.
• Gehen Sie aber kein Risiko ein: Wenn
Sie das Feuer nicht mehr löschen können,
verlassen Sie die Wohnung!
• Zögern Sie nicht, die Feuerwehr unter
der Notrufnummer 122 zu alarmieren.
• Wenn möglich, schließen Sie noch
Fenster und Türen zum Brandraum, damit die
Frischluftzufuhr unterbunden wird.
• Verlassen Sie die Wohnung.
• Warnen Sie Nachbarn.
• Bringen Sie alle in Sicherheit, vor allem
Kinder und ältere Menschen.
• Versuchen Sie, gefährdeten Menschen
Hilfe zu Leisten.
• Wer nicht mehr ins Freie gelangt, sollte
sich in den nächstliegenden Raum begeben, die Tür
schließen und die Fenster öffnen und sich
bemerkbar machen.
• Warten Sie auf die Einsatzkräfte und
weisen Sie die Retter
ein.
Vorbeugender Brandschutz
Zuhause:
Homemelder sind mit Rauchmeldern ausgestattete,
speziell für den Haushalts- und Wohnbereich
entwickelte Brandfrüherkennungsgeräte, die vor
allem bereits in Großbritannien, Skandinavien und
den USA sehr erfolgreich eingesetzt werden. Die
Geräte können einzeln aber auch vernetzt im
ganzen Haus betrieben werden und lösen bei
Brandentstehung (Schwelbrand, Rauch) ein
akustisches Signal aus. Dadurch ist eine gute
hausinterne Überwachung von Schlafräumen,
Kinderzimmern, Seniorenräumen oder anderen
nicht immer benützten Räumen möglich.
Homemelder ersetzen aber kein zugelassenes
Brandmeldesystem. Eine Alarmweiterleitung zu
einer öffentlichen Empfangsanlage ist nicht
möglich. Die rechtzeitige Warnung durch einen
Rauchmelder hätte wahrscheinlich schon viele
Unglücke verhindern können. Viele unterschätzen
die Gefahr, die von Feuer und Rauch ausgeht –
beispielsweise funktioniert im Schlaf der
Geruchssinn nicht, Rauch wird also nicht
wahrgenommen. Trotzdem sind lebensrettende
Heimrauchmelder nicht Sicherheitsstandard in
Privathaushalten. Die meisten Brandopfer kommen
jedoch nicht durch die Flammen, sondern durch
den giftigen Rauch ums Leben. Optische
Rauchmelder erkennen den Rauch frühzeitig und
warnen durch einen lauten pulsierenden Ton.
Dadurch werden die Bewohner zu einem Zeitpunkt
alarmiert, an dem die Flucht in die Sicherheit noch
möglich ist und ein größerer Brand verhindert
werden kann. |
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