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| Schulweg - gefährlicher Weg! |
12-09-2008 | 09:15
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| Wie sicher ist der Schulweg Ihres Kindes? |
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| Viele Unfälle ereignen sich auf Schulwegen. Denn
viel Verkehr, zu schnell fahrende Autos, gefährliche
Kreuzungen, nicht vorhandene Gehsteige und
manchmal auch fehlende Schülerlotsen verschärfen
oft die Situation, insbesondere für die Volksschüler
und natürlich für die Schulanfänger. Daher einige
Tipps, wie Unfälle vermieden werden können! |
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Im Jahr 2007 verunglückten bei 423 Unfällen 456
Kinder auf dem Weg zur oder von der Schule,
eines davon tödlich; das sind im Durchschnitt pro
Schultag fast 3 verunglückte Kinder.
Von diesen 456 verunglückten Schulkindern waren
rund zwei Drittel zu Fuß unterwegs, fast ein
Viertel verunglückte mit dem Fahrrad.
(Quelle: VCÖ vom 21.8.2008)
Verkehrssicherheit betrifft aber nicht nur die
Schulanfänger, denn Erhebungen kompetenter
Institute haben gezeigt, dass sich 10 bis 14-Jährige
am häufigsten am Schulweg verletzen. Die
gefährlichste Zeit ist erwartungsgemäß der Morgen
(7 bis 8 Uhr) und die Mittagszeit (12 bis 14 Uhr).
Die absolute Spitze der Kinderunfälle ist allerdings
der späte Nachmittag, denn zwischen 17 und 19
Uhr verunfallen die meisten Kinder. (Quelle:
Kuratorium für Verkehrssicherheit)
Es ist daher besonders wichtig den Kindern einige
Verhaltensregeln mit auf den Schulweg zu
geben:
Geht
das Kind zum ersten Mal in die Schule, sollte der
Schulweg vorher genau geübt werden. Nicht immer
ist der kürzeste Weg auch der sicherste. Es sollten
aber nicht nur die Schulwege, sondern auch die
Freizeitwege geübt werden.
Nur wenn das Kind die Verkehrszeichen
kennt, kann es diese auch befolgen. Zeigen und
erklären Sie nur jene, die für Kinder dieser
Altersstufe wichtig sind.
Zeit ist ein wichtiger Faktor. Wenn Ihr
Kind hetzen muss wird es unachtsam und macht
Fehler.
Wird das Kind mit dem Auto in die Schule
gebracht, immer auf der Gehsteigseite aussteigen
lassen. Beim Abholen nicht über die Straße rufen,
sondern auf der richtigen Seite warten.
Erklären Sie Ihrem Kind, warum – im
Gegensatz zum Fahrzeuglenker – nur der
Fußgänger sofort stehen bleiben kann(Bremsung).
Deshalb ist es wichtig, nie zu knapp vor
herankommende Fahrzeuge auf den
Fußgängerübergang oder die Straße zu
steigen.
Speziell bei Schlechtwetter sollte Ihr
Kind helle Kleidung, wenn möglich mit
reflektierenden Flächen tragen. Dazu gibt es
spezielle Augkleber für Schultaschen, oder
reflektierende Streifen für die Arme oder den
Rücken.
Wenn Sie Ihr Kind mit dem Fahrrad zur
Schule begleiten, vergessen Sie bitte nicht auf die
regelmäßigen Sicherheitschecks für das Fahrrad
Ihres Kindes (Licht, Bremsen, Höhe des Sattels, ...)
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die
Gefahren, die sich durch das Drängeln beim Ein-
und Aussteigen in Schulbus und Zug
ergeben.
Ob als Fußgänger, als Mitfahrer im Auto, unterwegs
auf dem Fahrrad oder in öffentlichen
Verkehrmitteln: Immer sind Kinder als die
schwächsten Teilnehmer im täglichen
Straßenverkehr ganz besonderen Risiken
ausgesetzt. Oft wissen sie die Folgen eigenen und
fremden Verhaltens noch nicht richtig
einzuschätzen und geraten deshalb immer wieder
in heikle und Gefahr bringende
Situationen.
Aus diesem Grund hat die Gemeinde Grödig mit
ihrem Sicherheitsinformationszentrum (SIZ)
begonnen zu Schulbeginn 2005 ein Pilotprojekt zu
starten. Grödiger Senioren lotsen an den
neuralgischen Punkten im ganzen Ortsgebiet
als „Schulwegspolizisten“ die Kinder ihrer
Gemeinde in die Schule.
Wie wichtig derartige Aktionen sind beweisen die
aktuellen Zahlen. |
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