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| Sicherheitstage am BG Seekirchen am 06.07.09 |
14-07-2009 | 10:39
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| Ein Vormittag mit Workshpos für die fünften Klassen |
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| Sicherheit wird auch kurz vor den Schulferien groß
geschrieben, vor allem im Bundesgymnasium
Seekirchen am Wallersee. Verschiedene Einsatz-
und Hilfsorganisationen bereiten die Schüler auf
eine lange Ferienzeit vor, von der sie vor allem
gesund und gestärkt für das nächste Schuljahr
zurückkommen sollen.
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Die letzte Schulwoche vor den Sommerferien bietet
in vielen Schulen des Landes den nötigen
Spielraum für Exkursionen und Themen, welche im
ohnehin kurzen Schuljahr nur selten zum
Tagesthema erhoben werden können.
Diesen Spielraum nutzt das BG Seekirchen
schon seit einigen Jahren als Plattform für ein
Motiv, welches nicht nur die Wiederkehr der
Schüler nach dem Sommer, sondern auch ein
gefahrenfreies Leben im außerschulischen Bereich
erleichtern kann. Die beiden hauptamtlichen
Referenten des Salzburger Zivilschutzverbandes,
Mag. Petra Oberhauser und Dipl. Päd. Nikolaus
Légrády, erarbeiteten in Workshopbasis einige
Grundlagen des Zivilschutzes, vom richtigen
Bevorraten über die Wirkung „Gefährlicher Stoffe“,
bis hin zu einem Rollenspiel zu den beiden
Schwerpunkten Zivilcourage und
Handlungsbereitschaft.
Alle 75 Schüler der fünften Klassen waren mit
großem Engagement bei der Sache, wobei vor
allem die Rollenspiele als Magnet für Einsatz und
Kreativität wirkten.
Einen Schwerpunkt des Zivilschutzverbandes stellt
die Haushaltsbervorratung dar und zum Zwecke
dessen wurden die Klassen mit Block und Bleistift
ausgestattet und zum nächsten Lebensmittelladen
geschickt; Ziel dieser Aufgabe war ein
theoretischer Einkauf für eine Familie um zwei
Wochen lang den Aufenthalt im Freien meiden zu
können, aus Folge des Durchzugs einer
radioaktiven Wolke zum Beispiel. Neben der
Grundvoraussetzung „Nahrung“ nahmen die
Teenies auch Rücksicht auf Hygieneartikel und
Medizinische Notfallpakete. Zufriedenstellender
Weise wurde auch die Beschaffung der vor allem
für Jugendliche notwendigen Kaliumjodidtabletten
nicht verabsäumt.
Zeitgleich setzte sich eine weitere Klasse mit den
Schwerpunkten „Hochwasser“, der Umgang
mit „Gefährlichen Stoffen“ und „Radioaktivität“
auseinander. Unterstützt von Mag. Petra
Oberhauser und der Fachlektüre des
Zivilschutzverbandes erstellten die einzelnen
Gruppen Flipcharts und präsentierten diese im
Klassenverband.
Spannend war für die meisten Jugendlichen vor
allem der Kreativitätsschwerpunkt des Vormittags.
Improvisationskunst und Performance bei einem
Notfalls wurden durch ein Rollenspiel getestet,
dessen Ausgang sehr stark von den
Vorkenntnissen der Schüler abhing. Dazu standen
drei Themen zur Auswahl, welche waren: „Ein
Störfall im AKW Krcsko/Slowenien“, „Ein
unbeaufsichtigtes Gepäcksstück am Flughafen“ und
ein Verkehrsunfall mit Verletztem“. Jedes einzelne
Szenario ließ genug Freiraum um das eigene
Handeln einfließen lassen zu können, nur die
Grundcharaktere der Beteiligten waren
vorgegeben. Die entstandenen Sketche wurden
einerseits originell, andererseits mit
schauspielerischer Leichtigkeit umgesetzt und im
Anschluss vorm Klassenverband reflektierend
bearbeitet.
Es bleibt zu wünschen, dass die Idee eines
Sicherheitstages auch in anderen Schulen Einklang
finden wird, denn Sicherheit zu jeder Zeit kann nur
durch regelmäßiges Auffrischen des
Wissensstandes gewährleistet werden. |
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