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| Tipp: Professionell eingestellte Skibindungen! |
07-12-2007 | 09:30
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| Bindungen nicht selbst justieren! |
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| Bindungen nicht selbst justieren. Schmerzhafte
Verletzungen und mangelnde Haftung können die
Folgen sein. Zur eigenen Sicherheit Prüfsiegel vom
Fachmann holen. Leider wird in vielen
Abholmärkten eine fachgerechte Einstellung der
Bindungen nicht angeboten. Auf der Jagd nach
einem Schnäppchen sollte man aber die eigene
Sicherheit nie aus den Augen verlieren! Deshalb
kann man nur jedem dringend empfehlen,
nachträglich ein Sportfachgeschäft aufzusuchen
und eine Bindungseinstellung mit einem geeichten
Prüfgerät durchführen zu lassen! |
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Hält man sich die Unfallzahlen vom letzten Jahr vor
Augen, wird klar, wie wichtig gerade im Wintersport
Schutzmaßnahmen sind: in den letzten Jahren ca.
50.000 spitalsbehandelte Skifahrer pro Jahr. Dazu
kommen noch jene Skiunfälle, die nicht gleich im
Krankenbett enden. Schätzungsweise gibt es pro
Jahr insgesamt rund 70.000 Skifans, die sich auf
Österreichs Pisten verletzen – Snowboarder nicht
mitgerechnet!
Fachmann statt
Eigenexperimente: Bindungen professionell
einstellen lassen
Wer selbst herumschraubt, kann seine Gesundheit
erheblich gefährden. Keine Eigenexperimenten
beim Einstellen von Bindungen! Auslösebindungen
müssen sorgfältig auf die Größe, das Können und
das Geschlecht des jeweiligen Skifahrers eingestellt
werden. Tabellen geben dazu zwar Richtwerte, das
Problem ist aber: Die Skalen auf den Bindungen
sind nicht geeicht; vor allem bei etwas älteren
Bindungen können die angezeigten Werte erheblich
von den notwendigen Auslösewerten abweichen.
Häufig kommt es auch zu Ablesefehlern bei den
Tabellen, gelegentlich werden sogar falsche Listen
verwendet.
Selbsteinstellung
der Bindungen ist auch eine Frage der Haftung!
Außerdem wichtig zu wissen: „Selbsteinsteller“
haben nicht nur oft den körperlichen Schaden,
sondern übernehmen auch noch die komplette
finanzielle Verantwortung für ihr Tun. Anders, wenn
die Arbeit von einem Fachmann durchgeführt
wurde: Dabei erhält der Kunde ein Prüfprotokoll
und kann folglich Schadenersatz verlangen, wenn
die Bindung trotzdem nicht ordentlich funktioniert.
Üblicherweise wird die normgerechte
Bindungseinstellung durch ein Prüfsiegel
dokumentiert, das auf den rechten Ski geklebt
wird. Wer also sicher sein will, dass seine
Skibindung nicht ohne Not bei einem normalen
Schwung aufgeht oder bei einem katastrophalen
Sturz geschlossen bleibt, muss zu einem
Fachmann. Nur die Kontrolle mit einem geeichten
Prüfgerät gewährleistet den Schutz, den moderne
Auslösebindungen geben können.
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