Fit für die Berge
10-09-2007 | 10:58

Gute Vorbereitung und gute Ausrüstung erhöhen den Freizeitspaß.
 
Salzburgs Bergwelt ist nicht nur bei den Touristen Anziehungspunkt Nummer eins. Speziell im Herbst und mit der Einführung des Salzburger Bauernherbstes verbringen viele Salzburger und Salzburgerinnen ihre Freizeit mit Wandern und Bergsteigen. Zahlreiche markierte Wanderwege und Bergtouren locken jedes Jahr zahlreiche Menschen in unsere wunderschöne Natur. Nach einem Ausrutscher oder wenn sich die erste Blase an den Füßen meldet, kommen viele Wanderer drauf, dass im Rucksack etwas Wesentliches fehlt. Eine Erste-Hilfe-Box sollte Teil der Ausrüstung sein, ebenso ein Mobiltelefon, damit man im Notfall Hilfe anfordern kann.
 
EURONOTRUF 112 BERGRETTUNG 140

Tipps bei der Tour

• Niemals alleine eine Tour unternehmen, jemanden die geplante Route mitteilen!
• Unbedingt auf „markierten“ Wegen bleiben!
• Genügend Flüssigkeit und etwas Nahrung mitnehmen!
• Das Tempo dem Langsamsten anpassen und genügend Pausen einplanen!
• Brechen Sie eine Tour ab, wenn schlechtes Wetter aufzieht. Kehren Sie um – oder suchen Sie Schutz!
• Abkürzungen können Gefahren bringen (Absturzgefahr)!
• Grashänge und Waldböden sind rutschiger als Felsen!
• Sich vertraut machen mit dem richtigen Lesen von Wanderkarten oder mit der Verwendung eines Kompasses oder eines GPS – Gerätes!
• Die Berge sind für alle da. Auf Sauberkeit achten ist Pflicht. Abfälle mit ins Tal nehmen, Tier- und Pflanzenwelt schonen.

Jeder Wanderer sollte sich in einer Notsituation mit dem Alpinen Notsignal helfen können:
Sechsmal innerhalb einer Minute ein Zeichen (rufen, pfeifen, heben eines sichtbaren Gegenstandes, etc.). Eine Minute Pause. Danach das Zeichen wiederholen. Als Antwort erfolgt ein Zeichen der Retter dreimal innerhalb einer Minute

Gute Ausrüstung

Die richtige Ausrüstung ist ein Muss für jede Wanderung und Bergtour. Wanderschuhe mit einer guten Profilsohle und ein Wetterschutz sind in den Bergen unumgänglich. Mit dem „Schichtprinzip“ ist man in der Bergwelt für alle Witterungsverhältnisse gewappnet. Mehrere dünne Kleidungsstücke übereinander ermöglichen, dass man sich jederzeit an das Wetter anpassen kann. Nach einem schweißtreibenden Anstieg ist man am Gipfel meist froh „Ersatzkleidung“ zum Wechseln zu haben. Bei jeder noch so kleinen Tour sollte man sich Proviant einpacken. Flüssigkeit und energiereiche Nahrung wie Müsli Riegel und Obst sollten in keinem Rucksack fehlen. Sonnenbrille und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sowie Lippenschutz sollten speziell im Sommer nicht vergessen werden. Wanderkarten, Kompass und eine Signalpfeife können in vielen Fällen sehr hilfreich sein.

Gute Vorbereitung

Ebenso wichtig wie die Ausrüstung ist eine gute Vorbereitung. Das beginnt bei der Planung der Wanderroute, der Information über die Wege und der Schwierigkeitsgrade und die Information über die Wetterlage. Bei der Planung sollten immer zeitliche Reserven eingeplant werden um Überanstrengungen zu vermeiden. Überanstrengung und Überschätzung stehen als Unfallursachen beim Wandern sehr weit vorne. Wanderungen sollten unter Berücksichtigung der Kondition der Teilnehmer, des Geländes und des Zeitaufwandes geplant werden, so dass bei unvorhergesehenen Ereignissen rechtzeitig umgekehrt werden kann.

Bergrettung Salzburg www.bergrettung- salzburg.at


 
   
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