Tipps bei der
Tour
• Niemals alleine eine Tour unternehmen,
jemanden die geplante Route
mitteilen!
• Unbedingt auf „markierten“ Wegen
bleiben!
• Genügend Flüssigkeit und etwas
Nahrung mitnehmen!
• Das Tempo dem Langsamsten anpassen
und genügend Pausen einplanen!
• Brechen Sie eine Tour ab, wenn
schlechtes Wetter aufzieht. Kehren Sie um – oder
suchen Sie Schutz!
• Abkürzungen können Gefahren bringen
(Absturzgefahr)!
• Grashänge und Waldböden sind
rutschiger als Felsen!
• Sich vertraut machen mit dem richtigen
Lesen von Wanderkarten oder mit der Verwendung
eines Kompasses oder eines GPS – Gerätes!
• Die Berge sind für alle da. Auf
Sauberkeit achten ist Pflicht. Abfälle mit ins Tal
nehmen, Tier- und Pflanzenwelt schonen.
Jeder Wanderer sollte sich in einer Notsituation mit
dem Alpinen Notsignal helfen können:
Sechsmal innerhalb einer Minute ein Zeichen
(rufen, pfeifen, heben eines sichtbaren
Gegenstandes, etc.). Eine Minute Pause. Danach
das Zeichen wiederholen. Als Antwort erfolgt ein
Zeichen der Retter dreimal innerhalb einer
Minute
Gute
Ausrüstung
Die richtige Ausrüstung ist ein Muss für jede
Wanderung und Bergtour. Wanderschuhe mit einer
guten Profilsohle und ein Wetterschutz sind in den
Bergen unumgänglich. Mit dem „Schichtprinzip“ ist
man in der Bergwelt für alle Witterungsverhältnisse
gewappnet. Mehrere dünne Kleidungsstücke
übereinander ermöglichen, dass man sich jederzeit
an das Wetter anpassen kann. Nach einem
schweißtreibenden Anstieg ist man am Gipfel meist
froh „Ersatzkleidung“ zum Wechseln zu haben. Bei
jeder noch so kleinen Tour sollte man sich Proviant
einpacken. Flüssigkeit und energiereiche Nahrung
wie Müsli Riegel und Obst sollten in keinem
Rucksack fehlen.
Sonnenbrille und Sonnencreme mit hohem
Lichtschutzfaktor sowie Lippenschutz sollten speziell
im Sommer nicht vergessen werden.
Wanderkarten, Kompass und eine Signalpfeife
können in vielen Fällen sehr hilfreich
sein.
Gute
Vorbereitung
Ebenso wichtig wie die Ausrüstung ist eine gute
Vorbereitung. Das beginnt bei der Planung der
Wanderroute, der Information über die Wege und
der Schwierigkeitsgrade und die Information über
die Wetterlage. Bei der Planung sollten immer
zeitliche Reserven eingeplant werden um
Überanstrengungen zu vermeiden.
Überanstrengung und Überschätzung stehen als
Unfallursachen beim Wandern sehr weit vorne.
Wanderungen sollten unter Berücksichtigung der
Kondition der Teilnehmer, des Geländes und des
Zeitaufwandes geplant werden, so dass bei
unvorhergesehenen Ereignissen rechtzeitig
umgekehrt werden kann.
Bergrettung Salzburg
www.bergrettung-
salzburg.at